FANDOM


Game of Thrones Staffel 8 Vorhschau

Sehnsüchtig fiebern Fans dem Finale der viel gelobten und mit 38 Emmys prämierten Fernsehadaption „Game of Thrones“ entgegen. Passend zum Start der 7. Staffel im deutschen Fernsehen am 10. Februar, haben wir für euch in einem kleinen Special zusammengetragen, auf was ihr euch in der 8. Staffel freuen könnt. Wer hier schwere Drehort-Spoiler erwartet, der wird definitiv enttäuscht, dennoch ist Vorsicht geboten.

Starttermin: Der Cast streut GerüchteBearbeiten

Bis zum Jahr 2019 werdet ihr euch dennoch gedulden müssen, das bestätigte HBO offiziell. Erst vor wenigen Tagen sorgte ein Zitat der britischen Zeitung „Metro“ für Aufsehen, denn dort gab Maisie Williams (Arya Stark) an, dass die Dreharbeiten im Dezember beendet wären und die erste Episode im April [2019] ausgestrahlt würde. Auf ihrem Twitteraccount dementierte sie dies, und sagte, dass das Zitat bereits aus einem Jahre alten Interview wäre und demnach nicht mehr aktuell sei.

Genaueres verriet Peter Dinklage (Tyrion Lennister) der „Variety“ auf dem Sundance Film Festival am 20. Januar, dass die Dreharbeiten bereits halbwegs beendet seien. Dennoch bezieht sich dieses Zitat lediglich auf Dinklages eigenen Drehplan, denn viele der Darsteller haben auch andere Verpflichtungen und Projekte. Laut Liam Cunninghams (Davos Seewert) Aussage vom Oktober, sollen die Dreharbeiten noch bis in den August andauern. Hinzu kommt eine gewisse Nachbearbeitungszeit.

Peter Dinklage on Game of Thrones final season "It's a pretty long one"

Peter Dinklage on Game of Thrones final season "It's a pretty long one"

Diese lange Drehzeit kann sich sehr positiv auf die Qualität auswirken, wie Maisie Williams selbst erwähnt:

„Wir wollen diese Staffel nicht überstürzen. Wir sind es unserem Publikum und unseren Fans schuldig, diese letzte Staffel wirklich gut zu machen und das Beste aus uns herauszuholen.“

Dennoch ist es eher unwahrscheinlich, dass „Game of Thrones“ bereits im Januar oder Februar 2019 auf die Fernsehbildschirme zurückkehrt. Nur die wenigsten TV-Serien wagen solch große Veröffentlichungen zu Anfang des Jahres, da sie sich wie alle amerikanischen Produktionen jährlich mit der National Football League (NFL) und dem Super Bowl-Finale messen müssen. Ein Starttermin im Frühjahr 2019 von März bis Mai ist denkbar, da er näher an den Emmy-Verleihungen liegt und die Nominierungen begünstigt.

Insgesamt wird es nur sechs Folgen geben, die Spielfilmlänge haben sollen und je 15 Mio. Dollar kosten können. Noch wisse man aber nicht, ob sie 70 oder 90 Minuten lang sein werden, wie Kit Harrington (Jon Schnee) im Januar der „Sun“ erklärte. „Die Länge wird eine Entscheidung des Senders sein.“

Dreharbeiten: Vermutungen über Drehorte und DramaturgieBearbeiten

Dass die Showrunner David Benioff und Dan Weiss die Inszenierung des Staffelfinales ernst angehen, zeigt sich auch in der Wahl der Regisseure: David Nutter und Miguel Sapochnik. Sapochnik, der für Episoden wie „Hartheim“, „Die Schlacht der Bastarde“ und „Die Winde des Winters“ verantwortlich war, wird die Inszenierung der 3. und 5. Episode leiten. Das wiederum bedeutet, dass es in jenen Episoden vermutlich zu jeder Menge Action und großen Schlachten kommt. David Nutter zeichnete sich durch Regie von „Der Regen von Castamaer“, „Mhysa“, „Der Tanz der Drachen“ und „Die Gnade der Mutter“ aus. Er wird die Dreharbeiten der 1., 2., und 4. Episode leiten. Es gibt Rückschlüsse darauf, dass hier besonders wichtige, schicksalsträchtige Momente und Wendungen für die Charaktere enthüllt oder auf die epischen Momente hingearbeitet werden könne. Das Finale inszenieren die beiden Showrunner dann gemeinsam.

Die Staffel scheint also sehr spektakulär zu werden, wenn man Aussagen von Kit Harrington oder John Bradley (Samwell Tarly) vertrauen darf, dass „jede der sechs Episoden monumental wird“.

Winterfell-white-raven

Winterfell: Erstes Angriffsziel der Weißen Wanderer?

Die Dreharbeiten selbst laufen inzwischen auf Hochtouren, besonders in Nordirland, rund um die Titanic Studios (Innenkulissen) oder in Moneyglass. Denn dort liegt das Set für Winterfell. Das ist mehr als verständlich, wenn man bedenkt, dass Winterfell das erste größere Angriffsziel der Weißen Wanderer auf ihrem Weg nach Süden ist und ein Großteil der Charaktere dort zu Beginn der Staffel eintreffen wird. Zählt man diese beiden Fakten zusammen, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit in der 3. Episode in Winterfell hoch hergehen.

Doch es kehrten auch Schauspieler nach Dubrovnik (Drehohrt für Königsmund) und sogar nach Island zurück. Wer meint, dass Island jetzt bedeutet, dass es sicher wieder Ausflüge jenseits der Mauer gibt, der könnte sich irren. Beim Dreh der 4. Staffel wurden die eindrucksvollen Landschaften auch schon mal als Kulisse für das Grüne Tal von Arryn oder die Flusslande verwendet. Vermutlich benötigt man aber doch eine Extraportion natürlichen Schnees und Eises? Das wird sich zeigen!

Deborah Riley, Production Designer GameofThrones interviewed at 22nd Annual ADGAwards

Deborah Riley, Production Designer GameofThrones interviewed at 22nd Annual ADGAwards

Dass die Arbeiten an den Kulissen und Sets wie gewohnt von hoher Qualität sind und welche Ausmasse die Dreharbeiten annehmen, bestätigte auch Szenenbildnerin und Artdirektorin Deborah Riley:

„Selbst wenn es nur sechs gewaltige Episoden sind, sind diese so gewaltig und riesig und bringen einfach monströse Dinge auf die Leinwand, so dass wir von einem produktionstechnischem Standpunkt unglaublich beschäftigt sind.“

Ein Grund warum die Produktion so langsam vorangeht, erläuterte Iain Glen (Jorah Mormont) bereits im Oktober 2017 auf der Comic-Con Stockholm:

„Wir werden alle in den selben Storylines beginnen und so können sie keine [zwei Filmteams] mehr einsetzen. Ich denke die Dreharbeiten der letzte Staffel werden länger andauern, weil sie nur ein Filmteam benutzen.“

Was können wir vom Ende erwarten?Bearbeiten

Das Ende, welches den Schauspielern und dem Stab schon seit Oktober bekannt ist, wird natürlich von allen gut gehütet, so dass selbst Freunden und Familie nichts bekannt ist. Auch nach außen wolle man möglichst wenig dringen lassen, wobei dies anhand der Außensets schlecht möglich ist.

„Wir haben im Oktober eine gewaltige Drehbuchlesung gemacht, und ich glaube ziemlich jeder irgendwann einmal geweint. Und es war ziemlich... ziemlich überraschend.“, verriet Lena Headey (Cersei Lennister) der „Mashable“.

Emilia Clarke (Daenerys Targaryen) verriet auf dem Roten Teppich der Golden Globes auf die Frage, ob sie für das Ende bereit sei, dass das „nicht weiß ob irgendwer bereit ist“ oder ob „das Fernsehn dafür bereit ist“. Aufgrund von Sicherheitsgründen, hätten die Showrunner sogar mehrere Enden geschrieben, wie Clarke bereits im Dezember verriet.

Emilia Clarke Dishes On The Final Season Of 'Game Of Thrones’

Emilia Clarke Dishes On The Final Season Of 'Game Of Thrones’

Einen guten Einblick gibt auch Isaac Hempstead-Wright (Bran Stark) in den Prozess, denn die Leute hinter „Game of Thrones“ „wissen genau wohin sie die Geschichte gehen lassen und wie sie es enden lassen wollen“. Und natürlich wird man nicht alle Fans zufrieden stellen können:

„Es wird nicht den Weg einschlagen, den einige Leute wollen. Es wird zu fröhlich für einige Leute oder zu traurig oder zu was-auch-immer. Das ist die Eigenschaft eines Endes.“

Abschiedsschmerz aber Ausblick nach vornBearbeiten

Wenn es für uns Fans schon schwer ist Abschied von geliebten Charakteren oder zu nehmen, wie muss es den Schauspielern und dem Produktionsstab erst gehen, die größtenteils nun seit 2009 mit dem Projekt und den gleichen Leuten zu tun haben? Denn „alle sind wie eine große Familie“, wie Sophie Turner (Sansa Stark) bestätigt, oder einer eingeschworenen Gemeinschaft geworden die man „jede über Staffel hinweg gepflegt hat“.

Jeder der Schauspieler hat natürlich auch eine andere Erfahrungswerte und Einstellung, doch für alle beteiligten ist es sehr verständlicherweise „emotional“, „hart“ oder „bittersüß“, wie ein Großteil des Casts, darunter Sophie Turnier, Kit Harrington oder Lena Headey in Interviews einstimmig belegt. Es ist aber auch für alle eine aufregende Zeit und die Serie war prägend für alle.

„Ich habe jede Sekunde davon genossen, und ... es hat mein Leben auf spektakuläre Weise verändert, also bin ich dankbar für diese Gelegenheit.“ (Lena Headey)

Doch es sei auch Zeit, weiter zu machen und in die Zukunft zu blicken, wie Darsteller wie Maisie Williams oder Peter Dinklage im Gespräch mit der „Bustle“ belegen:

„Ja, ich freue mich auf die Zukunft. Du musst weitermachen. Ich habe eine Menge Projekte gemacht, die seit 10 Jahren auf Eis liegen, und ich möchte mich auf sie konzentrieren, sobald Thrones vorbei ist. Es wird traurig sein, wenn [Thrones] vorbei ist. Ich liebe wirklich jeden, mit dem ich in dieser Show arbeite.“

Das Ende von Game of Thrones ist zwar das „Ende einer Ära“, doch Fans können sich voraussichtlich frühstens im Jahr 2020 auf eines von fünf Spin-Offs freuen.


AKIS FOOTER! :)