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Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist. Diese vier bilden im Marvel Cinematic Universe, die sogenannten Defenders. Und nach vier Jahren Vorarbeit, kommt nun das auf uns zu, worauf wir uns seit der Ankündigung aller fünf Serien gefreut haben. Das kleine Projekt, das dem großen Bruder der Filmsparte in nichts nachstehen möchte und dennoch seinen ganz eigenen Stil fährt. Die Rede ist hier von Marvel's The Defenders, einer Team-Up Serie, der bereits genannten Charaktere.

The Defenders Staffel 1 Header

Nachdem die legendäre Iron Fist zurück nach K'un-Lun gekehrt ist, dort nur ein zerstörtes Tor und ein tote Mönche fand und nachdem Daredevil und Elektra den Kampf gegen die geheime Organisation Die Hand gewonnen glaubten, wobei letztere ihr Leben ließ, ist Frieden in New York eingekehrt, na ja zumindest vorübergehend. Denn mit der mysteriösen Alexandra (Sigourney Weaver) hat die Hand ein neues Gesicht. Das ruft


Die besten EpisodenBearbeiten

Fieser rechter HakenBearbeiten

Nach dem verheerenden Erdbeben haben die vier Defenders wieder mit ihrem Alltag zu kämpfen. Matt ist auf der Suche nach Mandanten und möchte mit dem Superheldendasein nichts mehr Zutun haben. Jessica ermittelt, Luke tut es ihr gleich und Danny ist immer noch auf seinem Kreuzzug. Ähnlich wie bei Iron Fist, gelingt es The Defenders zu Anfang, vor allem mit der zweiten Episode zu trumpfen. Das liegt zum einen daran, dass eine Reihe von Cameoauftritten dem Fan sofort ins Auge springen. Da hüpfen auf einmal Foggy Nelson, Trish Walker, Jeri Hogarth, Stick durchs Bild und dem Fan geht sofort ein Herz auf. 

Auf der anderen Seite sind es aber eben auch die coolen Aufeinander treffen, die Spaß machen,<--Vorschlag:Spaß machen zum anderen auch die coolen Aufeinandertreffen,--> wenn Danny Rand sich zum Beispiel mit Luke Cage prügelt oder wenn Staranwalt Matt Murdock bei einer wieder in der Klemme steckenden Jessica Jones aufkreuzt. Dann wird Alexandra Reid (Sigourney Weaver) als Schurkin weiterhin angeteast, was der ganzen Sache mehr Spannung einbringt und The Defenders gleich zu Anfang bereits zu einer der Besten Netlix-Marvel Produktionen macht.


SchutzssucheBearbeiten

Nach ihrem ersten großen Kampf gegen die Hand, versuchen die Defenders die Menschen, die ihnen am meisten bedeuten, in Sicherheit zu bringen. Diese Episode steht ganz im Zeichen der Nebencharaktere. Es gibt coole Aufeinandertreffen lieb gewonnener Charaktere aus dem Defenders-Universum. Weiterhin ist die Episode mit einigen der coolsten Kämpfe der Serie gesegnet. Da wäre zum Beispiel der Kampf zwischen Bakuto und Coleen Wing und der zwischen Daredevil, Jessica Jones und einem Mitglied der Hand. 

Die Hand ist ein weiteres Stichwort, denn wir sehen alle wichtigen Anführer der Hand und wie sie sich zur aktuelle Lage beraten. Ein weiterer Grund warum diese Episode so toll ist, liegt an Daredevil. Denn er muss seinen Mitstreitern offenbaren, was er für Elektra empfindet.


The DefendersBearbeiten

Es ist natürlich nicht wirklich immer verwunderlich, dass das Ende einer Staffel oft in Recaps vorkommt. Oftmals ist es die Spannung wie das Finale uns an einen neuen Status-Quo gewöhnen wird, oder die einzelnen Charaktermomente und Inszenesetzung.<-- Schwer verständlich, eventuell umformulieren> Gerade bei Action-Serien ist es oft dieser Faktor, der entscheidend ist. 

Die Defenders und Die Hand stehen sich nun im Kampf direkt gegenüber. Und diese Folge ist besonders Spannend, im Ausblick auf die neuen Staffeln des Netflix-Universum. Es wird viel angeteast, sei es für Luke Cage, Daredevil, Jessica Jones oder eben Iron Fist. Es ist mir nicht besonders gut möglich auf einzelne Details einzugehen, denn das würde Spoiler bedeuten. Nur so viel, in fast jeder einzelnen Szene steckt irgendwo ein Easteregg. Auch die Action lässt sich in dieser Folge nicht lumpen. Man hat sich einen sehr coolen Shwodown ausgedacht. 


FazitBearbeiten

Die Erste Staffel von Marvel's The Defenders hat auf mich persönlich einen ähnlichen Effekt, wie seiner Zeit The Avengers. Die Serie lebt durch ihre Figurenkonstellation und durch ihre oftmals lustigen Stellen. Damit hat die Serie zumindest eine Sache ihren Vorgängerserien schon mal voraus. Die Handlung ist zwar nicht sonderlich überraschend, aber die logische Konsequenz aus Daredevil und Iron Fist. Und damit kämen wir bereits zum größten Manko der Serie, denn es ist nun mal so, das Luke Cage und Jessica Jones etwas kürzer in Sachen Handlung und Story-Einbindung kommen. Allerdings ist das hier meckern auf hohem Niveau. Sigourney Weaver als Schurkin hat in ein paar Folgen sogar großartige Stellen, die ihren Charakter vertiefen und sie zur besten Darstellerin in der Serie machen.

Ich würde zwar nicht soweit gehen und sagen, dass sie ihre Kollegen an die Wand spielt, allerdings bekommt jeder Nicht-Alien-Kenner einen Eindruck, warum diese Frau berühmt ist. Weiterhin kann die Serie mit einigen Plot- und Charakter-Twists aufwarten, die der Spannung noch das i-Tüpfelchen aufsetzten. Zu erwähnen sei noch, das diese erste, mit nur acht ausgestatteten Episoden, Staffel ihr volles Potential spätestens ab der zweiten Folge ganz ausnutzt. Die erste Folge ist zwar hier und etwas langatmig, aber ab Folge zwei kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus. 

Weiterhin kann die Serie aber auch mit ihren Nebencharakteren punkten. Soe hatte ich für meinen Teil zu Beginn den Eindruck,<--liest sich nicht so leicht, evtl. kommata?> es würde sich fast ausschließlich auf unsere vier Defenders fokussieren. Dies tut die Serie durchaus. Allerdings ist es auch hier so, das Charakter wie Coleen Wing, oder Claire Temple, erstaunlich viel Screen-Time bekommen, was Fans bestimmt frohlocken lassen wird.

Deswegen kann ich die Serie nur jedem ans Herz legen, der schon mit dem restlichen Defenders-Universum vertraut ist.